Patrik_Bolliger hat geschrieben:Bahnhofapotheke heute Abend: 1330 Unterschriften.
Das sind ja wirklich super Resultate - Es zeigt klar, dass wenn wir nicht die mindestens 200'000 Unterschriften erreichen, das Versagen auf den eigenen Schulter lastet. Ich wünschte von allen Apotheken denselben uneigennützigen Einsatz. Je höher die Unterschriftenzahl für unsere Petition ausfällt, welche wir am 18.6. in Bern übergeben werden, desto nachhaltiger ist das politische Zeichen, welches wir setzen werden.
Ich weiss nicht, ob wirklich alle begriffen haben, wie ernst die Lage wird, wenn alle Massnahmen, welche vom BR und den Behörden im Moment in Planung, Vorbereitung oder Vernehmlassung stehen, auf den Schultern der Apothekerschaft umgesetzt werden.
Die per 1.1.20 in Kraft tretende VITH, welche die Spielregeln u.a. der Rabatte definiert und damit den juristischen Rahmen definiert, wird uns unsanft schütteln. Zählt doch mal einfach die direkten und indirekten Vergünstigungen Eurer Generikabezüge zusammen und zieht zumindest die Hälfte dieser dem EBITDA ab. Es gibt hier keine Kompensationsmöglichkeiten mehr. Die Rettung der anderen Hälfte ist an Bedingungen geknüpft, welche kaum, geschweige über alle Krankenkassen geregelt werden kann. KK die nicht wollen werden von 100% verschärfter Weitergabepflicht profitieren und sind in einer extrem bequemen Verhandlungsposition.
Last but not least ist die neue Margenordnung dank heftigen Interventionen nicht wie geplant eingeführt worden, aber noch immer fest im Massnahmenplan verankert, wie unter anderem auch das Referenzpreissystem.
Es gilt hier ein starkes politisches Zeichen zu setzen
Deswegen mein Aufruf:
Gebt Gas und lasst Euch von den Erfolgen Eurer aktiven Kollegen infizieren.
Danke und weiter so